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Ausbildung und Praktikum

Ausbildung

Die Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • 2-jähriger Lehrgang an einer Lehranstalt für Pharmazeutisch-technische Assistenten inklusive eines 160-stündigen Praktikums in einer Apotheke
  • 1. Prüfungsabschnitt der Prüfung zum PTA
  • 1/2-jährige praktische Ausbildung in einer Apotheke
  • 2. Prüfungsabschnitt der Prüfung zum PTA

Ausführliche Informationen zum Beruf PTA finden Sie im „BERUFE NET“ der Agentur für Arbeit.


Das 160-stündige Praktikum

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für PTA (PTA-APrV) sieht vor, dass während des zweijährigen Lehrgangs an einer Pharmazeutisch-technischen Lehranstalt in der schulfreien Zeit ein 160-stündiges Praktikum in einer Apotheke absolviert wird. Dieses soll den PTA-Schülerinnen und -Schülern Einblicke in die Betriebsabläufe der Apotheke und die pharmazeutischen Tätigkeiten vermitteln.

Der Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA; jetzt: ADEXA – Die Apothekengewerkschaft) und der Bundesverband Pharmazeutisch-technischer Assistenten (BVpta) haben gemeinsam einen Leitfaden für dieses Praktikum erarbeitet. Der Leitfaden dient zum einen als Anhaltspunkt für die ausbildende Apotheke und soll zum anderen eine einheitliche Ausbildung gewährleisten. Er erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und lässt Spielraum für Besonderheiten der einzelnen Apotheken.

1. Woche: PTA-Praktikant/in arbeitet mit PKA

Mitarbeit bei der Warenbearbeitung:
Ware annehmen, nach Beschaffenheit, Art, Menge und Preis überprüfen, Wareneingänge erfassen, dokumentationspflichtige AM erfassen, Verfalldaten kontrollieren, Waren unter Beachtung apotheken- und arzneimittelrechtlicher Vorschriften sowie warenspezifischer Erfordernisse lagern. Wege der Beschaffung von AM kennen lernen (Großhandel, Direktbelieferung, ausländische AM)

2. Woche: PTA-Praktikant/in arbeitet mit PTA

Vertiefung der in der ersten Woche durchgeführten Arbeiten
Mitarbeit bei Rezeptur und Defektur

Herstellung von Teemischungen, Individualrezepturen nach ärztlicher Verordnung, Abfassen von Drogen und Flüssigkeiten, kennzeichnen und zur Abgabe vorbereiten, Dokumentation der Herstellung; Arbeitsgeräte bedienen, pflegen und instandhalten, Standgefäße besprechen (Salzkottener Gefäße) 

3. Woche: PTA-Praktikant/in arbeitet mit PTA

Vertiefung der in der ersten und zweiten Woche durchgeführten Arbeiten
Mitarbeit bei der Prüfung von Ausgangsstoffen und Fertigarzneimitteln

Umgang mit Arzneibüchern und anderen Fachbüchern für das Labor z.B. Apothekengerechte Prüfvorschriften; Prüfung von Ausgangsstoffen nach geltenden Vorschriften, Dokumentation der Ergebnisse; Prüfung von Fertigarzneimitteln und Dokumentation der Ergebnisse 

4. Woche: PTA-Praktikant/in arbeitet mit Apotheker/in

Vertiefung der bisherigen Kenntnisse und Fertigkeiten
Mitarbeit bei der Bearbeitung von Rezepten

Rezepte kennen lernen, auf Vollständigkeit der Angaben prüfen, Verordnungen zusammenstellen, Arzneiformen kennen lernen, besondere Verordnungen erkennen (BTM) und dokumentieren, Dokumentation von Blutprodukten beachten; arbeiten mit Fachliteratur und Datenträgern, Beschaffung von Informationen und Arzneimitteln.

Downloads

Bescheinigung über die Ableistung eines Praktikums von 160 Stunden in einer Apotheke
Download [PDF | 43 kB]
Ausbildungsvertrag für PTA-Praktikanten/innen
Download [PDF | 528 kB]
Richtlinie zur Durchführung der praktischen Ausbildung zur/zum PTA
Download [PDF | 2 MB]